Geschichte

Kärntens älteste Baufirma kann auf 175 Jahre Erfahrung zurückblicken. 1827 hatte der von einer Salzburger Familie stammende Josef Willroider I (1801-1875) die Firma an ihrem heutigen Firmensitz an der Drau in Villach begründet. Zu seinen heute noch bedeutenden Bauleistungen gehörte der gotische Stadtpfarrturm. Sein Sohn Ernst Willroider (1834-1902), der 1866 das Unternehmen übernahm, arbeitete viel im Eisenbahnausbau, der 1870 mit der "Kronprinz-Rudolf-Bahn" Villach den Höhepunkt erreichte. Ab 1902 führte Josef Willroider II (1875-1951) in der dritten Generation die Firma durch die Wirren zweier Kriege. Heute noch bekannte Bauwerke aus seiner Zeit sind z.B. das ehemalige Gebäude der Nationalbank in der 10.-Oktober-Strasse, die Dependance Mosser am nördlichen Drauufer oder die Stationen der Kanzelbahn auf der Gerlitze.

Josef Willroider III (geb. 1941) übernahm 1966 die Leitung des Unternehmens. Mit 25 Jahren hatte er als jüngster Baumeister Österreichs den Betrieb übernommen, der noch im selben Jahr von einer Brandkatastrophe und dem Jahrhunderthochwasser heimgesucht wurde. So kam es, dass er am Beginn seiner Laufbahn den Betrieb völlig neu, nach den damaligen Erfordernissen, errichtete. Mit zahlreichen Eigentumsprojekten, der Neugestaltung des Hans-Gasser-Platzes und dem Gösserprojekt hat er das Antlitz der Stadt Villach mitgeprägt. Maßgeblich beteiligt war er auch bei der Errichtung von Kuranstalten (Althofen, Frohnleiten, Harbach, Großgerungs u.a.m.) sowie zahlreicher Tourismusprojekte. Hier seien vor allem die Robinson-Clubs am Nassfeld und am Ossiacher See beispielhaft genannt.

Seit 1999 wird das Unternehmen in fünfter Generation von Mag. Josef Willroider (geb. 1966) geführt. Ende 2002 wurden die Produktionsbetriebe  an den Stadtrand von Villach  auf das neue Firmengelände direkt an der Autobahn in St. Niklas  verlegt.

Der Firmensitz bleibt in der Innenstadt Villachs, die Produktionsbetriebe wurden auf einem 4 ha großen Areal auf der grünen Wiese nach den neuesten Erkenntnissen der Technik und Ablauforganisationen errichtet. Sie umfassen den Bauhof, eine der leistungsfähigsten Tischlereien Kärntens und eine Zimmerei, die neben Dachstühlen und Wintergärten auch verschiedene Fertigteile (Wände, Decken etc.) herstellt.

Ein Holz- Abbundcenter als eigenes Unternehmen ergänzt die Produktion.

 

wir bauen für menschen mit menschlichen werten